Chronik & Browserverlaufsdaten

Chronik & Browserverlaufsdaten

Die Überschrift ist mal wieder eindeutig uneindeutig formuliert. Hat der Arbeitgeber den Verdacht, dass ein Mitarbeiter seinen Dienstrechner unerlaubt privat benutzt, dann kann er Maßnahmen ergreifen, um das zu beweisen. Dabei ist zu beachten, dass die private Nutzung ausdrücklich in einem Vertrag beschrieben werden sollte. Entweder ist sie untersagt, oder teilweise erlaubt, oder gänzlich erlaubt. Nur dann lässt sich rechtlich auch etwas unternehmen.

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass die Auswertung des Browserverlaufs und die daraus gewonnenen Erkenntnisse sowie eine Kündigung eines Angestellten rechtmäßig war. Das gilt jedoch nur, wenn keine anderen Maßnahmen zur Feststellung dieser Tatsache genutzt werden können. Denn eigentlich sind es ja immer noch persönliche Daten des Anwenders.

Wir lächeln darüber natürlich nur müde, da Sicherheitslösungen von team@work vorher ansetzen und zusätzlich einen Schritt weitergehen. In einer leistungsstarken und modernen Internetfirewall lassen sich erste Maßnahmen ergreifen, um einen Missbrauch zu verhindern. Und das ist doch immer noch der angenehmste Weg für alle. Wir packen Internetseiten, Webportale, Dienste und Apps in eine Gruppe beschränkter Anwendungen und geben diesen Anwendungen pro Mitarbeiter ein Zeitkontingent pro Tag.

So sieht der Anwender zu jeder Zeit, wie langer er schon privat unterwegs war und wieviel Zeit er an diesem Tage noch hat. Gefühlt klingt das nach Reglementierung Heranwachsender im privaten Haushalt, aber manchmal und an manchen Stellen ist ein Unternehmen auch wie ein kleiner Kindergarten.