In vielen deutschen Unternehmen werden immer noch auf Magnetband Datensicherungen erstellt. Viele der Bänder haben ihre Haltbarkeit weit überschritten, werden unsachgemäß gelagert und sind häufig mit Fehlern behaftet. Die Sicherung auf Magnetbändern ist beliebt, weil man Backups auf Magnetbändern auch außer Haus lagern kann. Darauf komme ich im zweiten Absatz zu sprechen. Magnetbandsysteme, vor allem die älteren, haben eine relativ kleine Kapazität pro Band. Daher liegen Datensicherungen auf mehreren Bändern. Hier ist eine Katalogisierung und Indexierung absolut notwendig. Im Grund ist es das auch bei Sicherungen auf anderen Medien. In vielen Fällen können tägliche Sicherungen nicht oder nur mit großem Aufwand wieder hergestellt werden. Richtig schwierig wird es, wenn sich Datensicherungen auf Bändern befinden, für die es im Unternehmen weder die Software noch die Hardware zum Einlesen der Backups gibt.

Datensicherungen können heute vielfältig erledigt werden. Eine beliebte Methode ist sicher die Datensicherung auf Festplatten. Hier bieten sich externe USB-Festplatten, NAS- und RDX-Systeme an. Gerade RDX-Systeme bieten die bekannte und bei Unternehmen beliebte Möglichkeit Backups auch außer Haus zu lagern. In einer Datenkassette, im Aufbau ähnlich des Datenbandes von früher, befindet sich eine SATA-Festplatte, die wie eine Bandkassette in ein RDX-Laufwerk eingeschoben wird. Das RDX-Laufwerk meldet sich als Datenlaufwerk im Betriebssystem an und so können mit standardisierten Backuplösungen Datensicherungen angefertigt werden.

Natürlich ist es so auch möglich die alten Bänder noch einmal auf diese modernen Systeme zu übertragen, um im Falle eines Falles die alten Daten zur Hand zu haben.

Ich möchte es nicht versäumen eine konkrete Lösung vorzustellen, wohlwissend, dass eine Backuplösung immer zum konkreten Kunden und/oder Projekt passen muss. Gerne setze ich ein RDX-Laufwerk mit entsprechend großen RDX-Kassetten ein. Als Backup-Software kommt dann Acronis zu Einsatz.