„Eigentlich ist Windows 7 doch noch gar nicht so alt!“ So und ähnlich entgegnen uns unsere Kunden, wenn wir darüber informieren, dass ab dem 13. Januar 2015 für Windows 7 „nur“ noch erweiterter Support geleistet wird. Nicht von uns, sondern von Microsoft.

Aber was ist der Unterscheid zwischen grundlegendem und erweitertem Support, wann endet was und was heißt das für den Windows 7 Anwender? Wir versuchen Licht ins Dunkel zu bringen.

Windows 7 erschien am 22. Oktober 2009, löste damals Windows Vista ab und hatte im November 2014 einen weltweiten Marktanteil von 50 Prozent. Wer Windows XP benutzt hatte und Windows Vista auslassen wollte, der empfand seinerzeit Windows 7 als regelrechten Segen: Modern, schnell, aufgeräumt, und obwohl es ganz anders war als das Windows XP, gewöhnte man sich gerne und schnell an die neuen Funktionen. Jetzt sind viele Anwender so fest verbunden mit Windows 7, dass sie gar nicht auf Windows 8 und nun Windows 8.1 umstellen wollen. Mal abgesehen von Unternehmen, die das auch nicht mal eben so erledigen können.

Der grundlegende Support aus dem Hause Microsoft stellt für Betriebssysteme neben Sicherheitsupdates auch Weiterentwicklungen des Programmes zur Verfügung. Aktuell hatten wir das mit dem Update auf Windows 8.1, bei dem das Windows 8 um neue Funktionen erweitert wurde. Mit Ende des grundlegenden Supportes und Start des erweiterten Supportes stehen dann nur noch Updates zu Verfügung, in denen Sicherheitslücken geschlossen werden. Das Programm selbst entwickelt sich nicht mehr weiter. Spätestens jetzt sollten Windows 7 Anwender auf Windows 8.1 umsteigen. Dabei muss überhaupt keine Hektik entstehen, denn dieser erweiterte Support läuft bis zum 14. Januar 2020.