Die letzte Meile ist sehr kurz und heiß umkämpft, jedenfalls bei Anbietern klassischer DSL-Lösungen. Anders ist das bei z.B. Filiago und Orbitcom, denn diese Firmen realisieren Internet via Satellit, und deren letzte Meile ist dann schon mal 36.000 Kilometer lang.

Die Anbieter dieser Lösungen belächeln mindestens zwei Mal die Konkurrenz: Zum einen, weil ihre letzte Meile allen Anbietern ohne Streit gleichermaßen zur Verfügung steht, zum anderen, weil das Ende von Internet via Satellit mit dem Start schneller Mobilfunknetze immer wieder prophezeit wurde. In Gegenden, in denen UMTS, LTE und DSL nicht oder nur unzuverlässig verfügbar sind, kommen sie ganz groß raus.

Wir erinnern uns gerne an unsere erste Installation, als ein internationaler Automobilbauer bei einer Veranstaltung auf einer Rennstrecke einen Internetzugang benötigte. Wir brauchten nur Strom und später ein paar Bierchen zum Anstoßen auf den Projekterfolg. Das war Anfang dieses Jahrtausends, also eine Ewigkeit her. Oder an eine Installation im Oderbruch, auch in dieser Zeit, an die wir uns gerne erinnern.

In manchen Ecken Deutschlands ist von DSL weit und breit keine Spur, mobiles Internet war und ist zwar erfunden, aber gähnend langsam. Da kam und kommt eine Lösung dieser Art wie gerufen.

Internetzugang an jeder Ecke der Welt

team@work installiert schon immer Zwei-Wege-Systeme. Das ist ein Internetzugang, die auch den Upstream über Satellit abwickeln. In den Anfangsjahren gab es Anbieter, die einen ISDN-Rückkanal benötigten, im einen Internetzugang zu realisieren. Die Systeme heute sind vollkommen wetterunabhängig, leisten bis zu 22Mbit/s Downstream und bis zu 6Mbit/s Upstream. Das ist kein Weltwunder, aber Kunden, die sich für Internet-Satelliten-Lösungen entscheiden, kommen von Datenraten aus dem Kilobit-Bereich und sind hellauf begeistert. Wir hören, dass die Anbieter auf 50Mbit/s ausrüsten wollen. Die Technologie und die damit verbundenen Lösungen sind noch lange nicht am Ende.