Die Sopra Steria Consulting hat 150 Führungskräfte zum Thema „Collaborative Working“ befragt. Und dabei kam es heraus: In Unternehmen, in denen die innerbetriebliche Kommunikation weitestgehend funktioniert, in den Unternehmen werden auch collaborative Technologien grundsätzlich positiv angesehen. Collaboration heisst ganz weitläufig Zusammenarbeit, es meint eben jetzt die elektronische Zusammenarbeit. Und die kann natürlich nur funktionieren, wenn eine nicht-elektronische Zusammenarbeit schon immer vorhanden war. Nicht zuletzt scheitern Collaboration-Projekte ja an Ängsten der Beteiligten, zum Beispiel der Angst, dass das eigene Wissen abgegraben und man ersetzlich wird. Nur wo diese Ängste nicht schon bestehen, sondern erst abgebaut werden müssen, laufen Collabroration-Projekte schnell und unkompliziert an.

In anderen Unternehmen müssen solche (und andere) Ängste abgebaut werden, bevor man Tools über die Mitarbeiter ausschüttet. Collaboration oder besser formuliert die Einführung einer solchen ist nicht selten an eine vorgelagerte Personalentwicklung auf allen Ebenen geknüpft.