NAS SystemStetig wachsende Datenmengen und die sichere Aufbewahrung der Daten sowie der Backups erfordern eine regelmäßige Überprüfung der Strategie der Speicherlösung oder Speicherlösungen. Die Cloud mit ihren gefühlten oder tatsächlichen Unzulänglichkeiten befeuert den Absatz von NAS-Systemen.

Es werden große Storages gefordert, die mit großer Bandbreite angebunden und erreichbar sind, und bei denen der Besitzer der Daten auch irgendwie Herr über seine Daten bleibt. In dieser Summe scheidet eine Cloud-Lösung nur zu oft aus, und dann kommen hochentwickelte NAS-Lösungen ins Spiel.

Heutige NAS-Systeme sind am einen Ende der Varianten leicht administrierbar und kommen mit den wesentlichen Funktionen daher. Wer mehr will, wird mit Systemen bedient, die selbst Backups erzeugen, die Daten deduplizieren, die standortübergreifend replizieren, ein Active Directory oder gar die Möglichkeit, auf ihnen virtuelle Arbeitsplätze einzurichten, mitbringen.

Sie streamen im Netzwerk , bedienen so Digital Signage, können für die Gebäudeüberwachung oder als Collaboration System eingesetzt werden. Die heutigen NAS-Lösungen haben sich von der Netzwerkfestplatte emanzipiert und erreichen dadurch regelmäßig zweistellige Wachstumsraten. Wer sich vom Wunsch nach einem Hersteller befreit, der kann ein maßgeschneidertes System, genau auf die eigenen Anfoderungen zugeschnitten, erwerben.

NAS-Lösungen werden in zwei Kategorien unterteilt:

Als „Personal-Level“ bezeichnet man kleinere NAS für den Privatgebrauch. Diese Systeme haben ein bis zwei Festplatten und in Summe um die drei TByte SPeicherplatz. Hier geht es um Backup und um Streaming.

Als „Entry-Level“ werden Geräte mit bis zu zwölf Festplatten bezeichnet. Sie kommen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zum Einsatz und müssen dort auch als Mailserver, Fileserver, Kollaborationsplattform, private Cloud aber auch als Backupserver fungieren.