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Hilfe, ich habe noch Windows XP auf dem Notebook

In Sachen „Hilfe, ich habe noch Windows XP auf dem Notebook“ ein paar Anregungen von mir. Je nach Alter des Notebooks kann man auf dem alten Notebook Windows 7 / Windows 8 installieren, siehe Punkt 9, oder man kauft ein neues Gerät. Der Neukauf geht bei knapp 300,- EUR brutto los, z.B. ein ASUS für schlappe 329,- EUR brutto bei cyberport.de. Kein Knallergerät, aber für Office/Internet/E-Mail und Fotos von der Kamera laden völlig OK. Wenn man sich für ein neues Notebook entscheidet, dann könnte man so vorgehen:

1. Wenn man eine Datensicherung vom alten Notebook manuell erstellen kann, dann sollte man das wie gewohnt tun. Wenn man nicht genau weiß, was man braucht, dann lädt man sich eine Testversion von Acronis True Image Home 2014, installiert das auf dem alten Notebook, konfiguriert darin eine Datensicherung auf eine externe USB-Festplatte, die man hat oder erwirbt und an das alte Notebook anschließt, und führt diese Datensicherung aus. Dabei wird eine große Datensicherungsdatei (=Image) erstellt.

2. Damit ist das alte Notebook Geschichte. Wer es entsorgen will, der schraubt unten die Festplatte raus und entsorgt das alte Notebook ohne Festplatte. Diesen Schritt kann man gerne viel später gehen, wenn man wirklich weiß, dass man das alte Notebook nicht mehr braucht.

3. Wenn die Festplatte im alten Notebook einen SATA-Anschluss und keinen IDE-Anschluss hat, dann könnte man ein externes USB-Festplattengehäuse ohne Festplatte kaufen und darin die alte Festplatte einbauen. Man könnte dann auch 1. umgehen, weil alle alten Daten auf der Festplatte noch drauf sind.

4. Auf dem neuen Notebook installiert man wieder Acronis True Image Home 2014, schließt die externe USB-Festplatte an, öffnet per Doppelklick das Image und stellt daraus die alten Daten in einem Unterordner auf der Festplatte des neuen Notebooks wieder her.

5. Programnme können meistens nicht wiederhergestellt werden, in dem man die Programmordner aus der Datensicherung wiederherstellt. Man muss diese Programme neu installiieren. Dazu benötigt man häufig eine Installations-CD/-DVD oder eine Installationsdatei aus dem Internet inkl. Lizenznummer. Einige alte geliebte Programme laufen ggf. auch nicht mehr auf Windows 7 / Windows 8.

6. Natürlich ergibt es absolut Sinn, wenn man sich Acronis als Vollversion z.B. im Media Markt oder bei Cyberport kauft, dann kann man immer diese Images vom Notebook auf einer externen Festplatte erstellen. Aber hier geht es ja nicht um Datensicherung ansich.

9. Will man das alte Notebook behalten, dann erledigt man Punkt 1 und erwirbt eine Windows 7 / Windows 8 – Lizenz z.B. bei pcfritz.de . Nach Installation Windows 7 / Windows 8 auf dem alten Notebook macht man so weiter: Auf dem neu installierten alten Notebook installiert man wieder Acronis True Image Home 2014, schließt die externe USB-Festplatte an, öffnet per Doppelklick das Image und stellt daraus die benötigten Daten wieder her. Mann kann nicht die gesamten Daten wieder herstellen, da die alte Festplatte dafür zu klein ist.

Das sind nur Anregungen die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Nur irgendwann muss man ja mal ernsthaft über dieses Thema reden. 🙂

By | 26. Dezember 2013|Software|

Virtuelle Maschinen mit Oracle VMware VirtualBox Manager

Oracle stellt uns eine Software kostenlos zu Verfügung, mit der wir verschiedene Betriebssysteme in einer virtuellen Umgebung starten können. Zum Testen von Software ist notwendig, seinen Hauptrechner nicht mit Testsoftware „zu verunreinigen“. Dafür nutzt man eine virtuelle Umgebung. Ebenso müssen Internetseiten mit Internet Explorer 8 unter Windows XP getestet werden. Dazu braucht man eine virtuelle Windows XP Umgebung.

Die Software VMware VirtualBox Manager findet man auf der Herstellerseite https://www.virtualbox.org unter „Downloads“.
Nach Installation und Start der Software richtet man eine neue Umgebung wie folgt ein:

„Neu“ anklicken, „Name“ hinterlegen, z.B. „Windows XP“, und die Version einstellen

RAM-Größe für die VM einstellen, WinXP um 1GB RAM, Win7 um 2GB RAM

„Festplatte erzeugen“ aktivieren, die Größe sollte dynamisch sein, dem Vorschlag zur Größe bitte zustimmen

Festplattentyp „VDI“ ist das eigene Format, „VHD“ ist das Microsoft-Format

Wenn alles angelegt ist, dann klickt man den Eintrag links einmal an und dann „Ändern“. Hier geht man auf „Massenspeicher“, dann auf das Symbol für „CD/DVD“, und hier kann man rechts einstellen, welche CD/DVD nach dem Starten verfügbar sein soll. Man kann ein ISO zuweisen, oder eine CD/DVD im Laufwerk. Beim Start der VM wird von dieser CD/DVD auch gebootet, solange kein Betriebssystem in der VM installiert ist. Und genau da müssen wir ja hin.

Wenn man die VM nun startet, dann wird die CD/DVD gebootet und man kann eine normale Installation durchführen.

Vor dem Testen verschiedener Dinge kann man immer die vorhandene Windows XP VM klonen und in der Kopie seine Tests durchführen.

By | 12. November 2012|Software|

Kyocera FS-1135MFP

Wir von team@work Systemhaus GmbH haben mit vielen verschiedenen Multifunktionsgeräten aller Klassen täglich zu tun. Am Beispiel des Kyocrea FS-1135MFP wollen wir die grundsätzliche Funktionsweise und die Vorteile eines solchen Gerätes herausarbeiten. Multifunktionsgeräte, auch MuFu genannt, vereinen immer mindestens drei Funktionen: Drucken, Kopieren, Scannen. Einige der Geräte haben zusätzlich eine Faxfunktion, diese erfordert jedoch Telefon- und Wähltechnik. Vor dem Kauf eines MuFus sollte man sich genau diese Frage beantworten: Brauche ich die Faxfunktion. Zurück zum FS-1135MFP.

Durch einen sparsamen Tonerverbrauch und preiswerte Tonerkartuschen mit einem hohen Tonervolumen ist der FS-1135MFP neben vielen anderen Kyocera-Geräten ein sehr preiswertes Gerät. Dabei schreckt auch der Preis von ca. 700,- EUR netto nicht ab. Das FS-1135MFP erwirbt, wer ein erhöhtes Druckvolumen hat, sagen wir mal über 500 Seiten pro Monat. Alle Informationen zur Leistungsfähigkeit findet man auf der Herstellerseite: kyocera.de

Der FS-1135MFP spielt seine Stärken im Netzwerk aus. Einmal mit einer eigenen IP-Adresse im LAN verfügbar gemacht, kann der FS-1135MFP per Webinterface weiter konfiguriert werden, darunter die Einstellungen zu den Netzwerkprotokollen, Faxversand und –empfang, Drucker, Kopierer und natürlich für den Scanner. Das Thema Scanner wollen wir einmal besonders aufgreifen.

Der FS-1135MFP kann als Netzwerkscanner genutzt werden. Er ist in der Lage gescannte Dokumente als E-Mail zu versenden oder per FTP und SMB auf einem Server abzulegen. Gerade die Funktion „Senden an SMB“ ist höchst interessant für Unternehmen. Die auf dem Scanner aufgelegten Seiten werden über den Scanner als PDF-Datei auf dem Dateiserver (Fileserver) abgelegt. Voraussetzung ist eine SMB-Freigabe (gewöhnliche Windows-Freigabe oder bei Linux/MacOS direkt über das SMB-Protokoll) auf einem im Netzwerk erreichbaren Computer. Unter Windows wäre die Vorgehensweise folgende:
– Anlegen eines Ordners für die Scanner-Dokumente, z.B. „Scan“
– Freigabe des Ordners unter dem Namen „Scan“
– Berechtigungen und Sicherheitseinstellungen auf „Jeder – Vollzugriff“ stellen
– Da der FS-1135MFP Benutzernamen und Kennwort für die Anmeldung an der Freigabe „Scan“ benutzt, können wir sicherheitshalber einen Benutzer für den Scan-Prozess anlegen, Beispiel: Benutzername „scan“ und Kennwort „scan“.
Jetzt kann es am FS-1135MFP weitergehen. Wir gehen den Weg über das Display am Gerät. Wenn man auf „Senden“ drückt, dann erscheint die Frage „E-Mail“, „FTP“, „SMB“. Hier wählt man „SMB“. Die weiteren Einstellungen werden wie folgt ausgefüllt:
– Host = IP-Adresse des Rechners mit der Freigabe, z.B. 192.168.0.100
– Pfad = Freigabename, in unserem Beispiel „Scan“
– Benutzername, in unserem Fall „scan“
– Passwort, in unserem Fall „scan“
Im Anschluss werden die Einstellungen überprüft, und wenn eine Anmeldung an der Freigabe möglich ist, ist die grüne Taste zum Starten des Scans beleuchtet und aktiv. Nach dem Einziehen aller Seiten findet man im Ordner „Scan“ ein neues ggf. mehrseitiges PDF.

Natürlich hat der Kyocera FS-1135MFP ein Adressbuch, in dem die Empfänger (E-Mail, FTP und SMB für das Senden und Telefonnummern für das Faxen) gespeichert und abgerufen werden können. Am Display und auf der Weboberfläche können diese Einträge erstellt und bearbeitet werden.

Das Standardkennwort für das Kyocera Command Center (Weboberfläche) ist „admin00“. Sollte das Kennwort unbekannt sein, kann es mit einer kleinen Datei, die man beim Kyocera Support per E-Mail erhält, zurück gesetzt werden.

By | 12. Juli 2012|Hardware|
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