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Zum 1. Februar 2014 ist die Umstellung auf SEPA für Überweisungen und Lastschriften geplant

Ab dem 01. Februar 2014 wird ein EU-weites einheitliches Verfahren für Überweisungen und Lastschriften verpflichtend. Unternehmen, Anwender wie Dienstleister, sollten demnächst Abläufe, Prozesse und Termine definieren, um pünktlich zum Stichtag „SEPA-ready“ zu sein. Die SEPA-Umstellung benötigt einigen zeitlichen Aufwand, der nicht unterschätzt werden sollte. Unternehmen, die sehr viele Lastschriften erstellen, sollten die Umstellung als richtiges Projekt mit einem Projektleiter angehen.

Verbraucher können noch bis zum 01. Februar 2016 Ihr Überweisungen mit Bankleitzahl und Kontonummer erledigen. Die Kreditinstitute ändern dann automatisch die Kombination Kto-Nr./BLZ in SEPA um. Bestehende Daueraufträge sollen automatisch umgestellt werden und das Bezahlen per elektronischem Lastschriftverfahren funktioniert ebenso bis zum 01. Februar 2016.

Unternehmen und Dienstleister müssen jedoch beachten, dass mit Umstellung auf SEPA (Single Euro Payments Area) der Austausch von Daten mit der Bank nicht mehr über das altbekannte DTA-Format passiert, sondern ein XML-Datenformat gewählt wurde, dass u.a. mehr Zeichen je Transaktion speichert und somit mehr Speicherplatz auf Kundensystemen erfordert. Hinzu kommen Änderungen in Bezug auf IBAN und BIC, für deren Anpassung es automatisierte Lösungen gibt. Zusätzlich müssen eine Gläubiger-Identifikationsnummer zum Nachweis der Zuverlässigkeit einer Lastschrift bei der Bundesbank beantragt werden. Das Feld „Verwendungszweck“ wird in seinen zulässigen Zeichen eingeschränkt und hat künftig nur noch eine Feldlänge 140 Zeichen. Das ist gerade bei der automatisierten Weiterverarbeitung zu beachten. Weitere Informationen und Anforderungen im Zusammenhang mit SEPA findet man in zahlreichen kostenlosen Leitfäden, u.a. dem SEPA-Leitfaden der BITKOM

 

By | 14. Mai 2013|Software|

Effizienzsteigerung durch Einsatz einer SSD-Festplatte

Samsung SSD 840 Serie

Samsung SSD 840 Serie

Durch den Einbau einer SSD-Festplatte beschleunigt man seinen PC oder Notebook um ein Vielfaches. Rechner mit SSD-Festplatten fahren rasend schnell hoch, ermöglichen zeitgleiches Arbeiten in komplexen Anwendungen ohne auch nur ansatzweise zu schwächeln, verarbeiten sicher und zuverlässig auch große Datenmengen und führen bis zu 100.000/90.000 Ein-/Ausgabeoperationen (!) pro Sekunde aus. Kein anderes Upgrade verschafft Ihrem PC oder Notebook einen solch spürbaren Leistungsschub.

Der Umbau eines vorhandenen Rechners ist denkbar einfach. Zum Beispiel befindet sich bei der Samsung SSD 840 Reihe immer ein USB-SATA-Adapter sowie Migrationssoftware im Lieferumfang. Die neue Samsung Samsung SSD 840 oder SSD 840 PRO kann so extern an den vorhandenen PC oder an das vorhandene Notebook angeschlossen werden. Dann wird mit den Softwareprodukten „Samsung Magician Software“ und „Samsung Data Migration“ die neue SSD-Festplatte in Betrieb genommen und die Daten von der bisherigen Festplatte auf die neue Festplatte übertragen.

In Verbindung mit Windows 7 und Windows 8 sowie MacOS 10.8 bieten Samsung SSD 840 PRO Festplatten ein völlig neues Anwendererlebnis. Die Rechner fahren in wenigen Sekunden vollständig hoch, starten Programme extrem rasant und greifen beim Öffnen und Speichern von Dateien blitzschnell auf SSD-Festplatte zu.

>>> Samsung SSD Broschüre

By | 15. April 2013|Hardware|

Die Business Cloud von nomadesk & SOLIDAS Media

Auf der Suche nach einer Business Cloud-Lösung für die Unternehmensdaten sind wir auf nomadesk gestoßen. Die technischen Details und die Vorteile dieser Lösung wollen wir kurz antriggern. Wir arbeiten hier mit SOLIDAS Media zusammen, die eben nicht das Produkt resellern, sondern einen umfangreichen Service und eine ausführliche Dokumentation dazu anbieten.

Nachdem uns ein Benutzeraccount eingerichtet wurde, hatten wir sofort Zugriff auf eine Website für unsere persönlichen Einstellungen. Dort legten wir einen Ordner (vom Anbieter „Vault“ genannt) an. Auf der Website haben wir für dieses Vault die Möglichkeit Dateien hochzuladen, darin zu verwalten, herunterzuladen, öffnen/speichern, also was man so kennt und braucht So hatten wir in wenigen Sekunden einen Speicherplatz zur Verfügung, den wir als Austausch-Ordner mit den Kollegen, als mobilen Zugriff für unterwegs oder als Online-Backup-Speicher nutzen können.

Auf dem lokalen Rechner (Mac und Windows) installieren wir einen nomadesk-Client, ähnlich dem Dropbox Client. Nach Installation des Client konnten wir unsere Vault(s) als Laufwerke verbinden. Unter MacOS sind das Volumens, wie man das von Dropbox kennt, unter Windows sind es Laufwerke mit Buchstaben. Jedes Vault ist ein Laufwerk, nicht wie unter Dropbox ein Laufwerk mit den Ordnern darunter. Ist das Volume/Laufwerk eingerichtet, verschiebt man seine lokalen Daten in das Volume/Laufwerk. Der nomadeks-Client synchronisiert diese Dateien in die Cloud in das entsprechende Vault.

Für die mobilen Geräte gibt es eine nomadask-App. Darin sieht man seine Vaults, kann Dateien herunter- und hochladen, auch alles wie in Dropbox. Was recht schick ist: Wir können der nomadesk-App lokalen Speicher zuweisen, sagen wir 1GB, dann wird immer, wenn wir eine Datei laden, diese auf dem Gerät gespeichert, und dort belassen. Dann muss man sie das nächste Mal nicht wieder laden, sondern man hat sie dabei. Wenn mehr als 1GB auf dem mobilen Gerät geladen/gespeichert sind, dann wird die älteste Datei gelöscht, und damit Platz gemacht. So haben wir immer nur die aktuellste Daten dabei, aber wir kommen an alle Daten ran.

Wir können zu jeder Vault, zu jedem Ordner und zu jeder Datei andere Kollegen, Partner und/oder Kunden per E-Mail einladen. Wir können einstellen, ob sie nur lesen dürfen, oder lesen/schreiben, oder auch löschen, was auch immer. Und wir können einstellen, dass z.B. jemand einen Ordner oder eine Datei genau ein Mal sehen kann, um sie sich herunterzuladen, danach ist der Zugriff abgelaufen. Die Anzahl der Zugriffe oder die Laufzeit der Freigabe kann man steuern. So lassen sich schnell Arbeitsbereiche schaffen, in denen wir mit unseren Kunden und Partnern Dateien austauschen oder zusammen bearbeiten können.

Jede Änderung an einer Datei wird gespeichert, so können wir auf Versionen von vorher zurückgreifen. Alles Gelöschte bleibt 14 Tage im Papierkorb in der Cloud, kann also auch wieder hergestellt werden.

Der Webspeicher ist unbegrenzt, jeder Benutzer kann also in der Cloud seine beruflichen und privaten Daten ablegen. Man kann aber auch Sparfuchs sein, und das meine ich nicht negativ, und nur einen Account haben. Dann bekommen alle Benutzer die gleichen Zugangsdaten, alle sehen die gleichen Ordner, und man bewegt in der Cloud eben nur die Daten, auf die alle zugreifen müssen oder dürfen, und interne Daten lässt man weiter auf einem Server im Office liegen.

Die Vaults in der Cloud können wir auf einem Server im Büro ebenso verbinden, und auf den Laufwerksbuchstaben richten wir dann Freigaben ein. Diese Freigaben benutzen die Mitarbeiter im Büro. So haben auch interne Mitarbeiter einen einfachen Zugriff auf die Cloud-Daten.

Das Produkt kostet knapp 10,- EUR netto im Monat und 99,- EUR netto im Jahr. Wer alles in einer gemeinsamen Struktur abwickeln kann, der ist wirklich mit schlanken 99,- EUR netto pro Jahr dabei. Aber auch der Ansatz, jedem mobilen Mitarbeiter eine eigene Cloud zu übergeben, rechnet sich schnelle: Wenn das ewige Hin- und Herschicken von Dateien per E-Mail unter den Kollegen oder von unseren dienstlichen Konten auf die privaten Konten aufhört, oder das Abstimmen eines Textes per E-Mail-Anlage, dann spart man schnell Zeit ein, die die Kosten weit überschritten hatten.

Die Inbetriebnahme läuft so: Im Büro installiert man auf dem Fileserver das Laufwerk aus der Cloud, verschiebt alle Daten darein, wartet bis es in die Cloud synchronisiert ist, und dann startet man den Abgleich mit eigenen Rechner. Auf dem Rechner wird eine Image-Datei angelegt, diese ist 256bit verschlüsselt und der Übertragungsweg zur Cloud ebenso. Der Ablage-Ort der Image-Datei auf dem lokalen Rechner kann frei gewählt werden. Klaut jemand einen unserer Laptops, baut die Festplatte aus und schließt diese an einen anderen Rechner an, kann er nicht auf diese Daten zugreifen. Im Büro selber bleibt alles wie es ist: Der Client auf dem Filserver bleibt dauerhaft in Betrieb und synchronisert die Daten nach innen. Auf diesem Laufwerk wird eine Freigabe angelegt, so dass die internen Mitarbeiter ebenso Zugriff auf die Daten haben, ohne diese aus der Cloud zu syncen.

Absoluter Vorteil: Wenn wir Daten brauchen, dann bauen wir kein VPN in die Firma auf und ärgern uns über die Langsamkeit der DSL-Leitung der Firma, nein, wir laden alles schön aus dem schnellen Internet auf unsere Rechner und haben auch offline alles Wichtige dabei.
Wer jetzt Lust hat die Business Cloud zu testen, der bestellt sich einen 14 Tage Test, legt sich eine Vault an, verschiebt die Daten dorthin, die er vorher mit Dropbox verfügbar gehalten hat und testet in aller Ruhe. Wem 14 Tage zu wenig sind, der verlängert Monat für Monat, bis er sich sicher ist.

Informationen zur Business Cloud

Support zur Business Cloud

By | 11. März 2013|Collaboration, Software|

Minianwendungen / Gadgets auf der Sidebar in Windows 8 aktivieren

Minianwendungen / Gadgets auf der Sidebar in Windows 8

Der eine oder andere hat die kleinen Minianwendungen auf der rechten Seite des Bildschirmes irgendwie lieben gelernt. Dort befand sich häufig eine Uhr, das Wetter, ein News-Feed und Zufallsbilder aus unseren Digitalfotos. In Windows 8 wurde die Sidebar abgeschaltet. Die Begründung: Mit Windows 8 gibt es Apps, die alle Wünsche der Anwender erfüllen. Zitat auf microsoft.de:

Desktop-Minianwendungen
Da unser Schwerpunkt auf den aufregenden Möglichkeiten der neuesten Version von Windows liegt, hostet die Windows-Website nicht länger die Gadgetgalerie.
Gadgets aus nicht vertrauenswürdigen Quellen, die auf Ihrem Computer installiert wurden, können Ihren Computer beschädigen und auf Ihre Dateien zugreifen, fragwürdige Inhalte anzeigen oder jederzeit ihr Verhalten ändern. Wenn Sie die Sicherheit Ihrer Gadgets, die Sie in der Vergangenheit heruntergeladen haben, überprüfen möchten, können Sie hier mehr erfahren über Gadgets und Schritte, mit denen Sie Ihren PC sichern können.

Nun kam jedoch ein Kunde auf uns zu und wollte sein Stundenerfassungsgadget auch unter Windows 8 benutzen. Dazu sind einige Handgriffe notwendig.

Minianwendungen / Gadgets auf der Sidebar in Windows 81. Man benötigt ein kleines Programm um die Sidebar zu reaktivieren:
Download für Windows 8 32 Bit
D
ownload für Windows 8 64 Bit

2. Nach dem Entpacken startet man die Datei „install.cmd“ mit Administratorrechten.

Minianwendungen / Gadgets auf der Sidebar in Windows 83. Damit wäre die Sidebar installiert und Minianwendungen / Gadgets können genutzt werden. Mit rechter Maustaste auf den Desktop sieht man unten die Auswahl „Minianwendungen“ oder „Gadgets“.

4. Sollte das Gadget mit seiner Endung .gadget nicht richtig erkannt werden, kann man die Installation auch manuell vornehmen. Bei der Aktivierung der Sidebar wird ein Ordner C:UsersBenutzername>AppDataLocalMicrosoft
Windows SidebarGadgets angelegt. Dahinein kopiert man nun den Gadget-Ordner.

By | 1. März 2013|Software|

Einrichten eines E-Mail-Konto am Beispiel Outlook 2003

Im Video werden alle notwendigen Schritte und Einstellungen gezeigt, um ein E-Mail-Konto mit SSL-Verschlüsselung einzurichten. Dabei sind die Domain teamatwork.de sowie die beiden SSL-Mailserver der DomainFactory nur beispielhaft zu verstehen. Mit einer E-Mail-Adresse, einem Benutzernamen, einem Kennwort sowie einem Posteingangs- und -ausgangsserver kann man sein E-Mail-Konto völlig selbständig einrichten. 

POP3 – Bei diesem Abruf des E-Mail-Kontos werden die E-Mails überlicherweise auf den lokalen Rechner geladen und vom Server gelöscht. Das ist notwendig, wenn der Speicherplatz auf dem Server sehr begrenzt ist. Man kann einstellen, ob E-Mails für immer oder für eine bestimmte Zeit auf dem Server verbleiben sollen. Alle Unterordner, die man sich im Posteingang anlegt, und auch die gesendeten Objekte liegen nur auf dem lokalen Rechner. 

IMAP – Bei diesem Abruf bleiben die E-Mails auf dem Server, alle Unterordner, die man im Posteingang anlegt sowie alle gesendeten Objekte werden mit dem Server synchronisiert. Es ist daher möglich mit verschiedenen Systemen (Smartphone, Tablet, Computer) immer den absolut identischen E-Mail-Bestand vorzufinden. IMAP erfordert etwas mehr Speicherplatz auf dem Server, jedoch ist es hochfunktionell.

By | 28. Februar 2013|Software|

Passwort überschreiben/erneuern in Mozilla Thunderbird

Im Mozilla Thunderbird ist das Erneuern des Passwortes für ein angelegtes E-Mail-Konto etwas anders gelöst, als in vielen sonstigen E-Mail-Programmen. Das Video zeigt ausführlich, dass man die gespeicherten Passwörter für das Abrufen und Senden in den Passwort-Einstellungen löschen muss. Gewöhnlich überschreibt man ein Passwort in den Konto-Einstellungen. Nach dem Löschen der Passwörter eines Kontos werden beim nächsten Senden und Empfangen die Passwörter für den Postausgangsserver und Posteingangsserver abgefragt und gespeichert.

By | 28. Februar 2013|Software|

Microsoft Office 365 – Die Cloud-Lösung für Selbständige und kleine Unternehmen

Office 365 gibt es in zwei Paketen: Für Selbständige und kleine Unternehmen mit bis zu 50 lizenzierten Benutzern und für mittelständische und große Unternehmen. Die genauen Unterschiede sind HIER aufgelistet. Office 365 stellt unter anderem Cloud-Funktionen zur Verfügung, darunter das Auslagern der E-Mails in die Cloud sowie Funktionen rund um cloudbasierte Zusammenarbeit und Webkonferenzen. Das Lizenzierungsmodell ist ein ganz einfaches Mietmodell, bei dem in monatlichen Raten je Benutzer bezahlt werden muss. Neben diesen Cloud-Diensten erwirbt man ebenso das Recht Office 2010 auf Windows- und MacOS-Computer zu installieren und zu benutzen.

Alles kann in Ruhe getestet werden, denn es gibt für jeden Plan eine 30-Tage-Testversion. Aber eines gilt es zu beachten: Wer ein Upgrade seiner Office-Version auf Office 2010 durchführt, hat zum Ende der Testphase zwei Möglichkeiten:

1. Office 365 wird erworben und alle installierten Dienste und Programme bleiben erhalten.

2. Office 365 wird nicht erworben, dann wird unter anderem das lokal installierte Office 365 deinstalliert und die alte Office-Version muss installiert werden.

Alles in allem ein schönes Modell, denn es kommt mit zeitgemäßen Funktionen und Technologien sowie mit einer modernen Bezahlvariante, dem Mietmodell. Eine ausführliche Beschreibung aller Funktionen erfährt man im Video „Microsoft Office 365 — Einfach online zusammenarbeiten

By | 19. Februar 2013|Cloud, Collaboration, Software|

Windows 8 – hilfreiche Shortcuts & Tastenkürzel

Für alle Nutzer von Windows 8 hier ein paar Tipps:
C Charmbar öffnen
D Desktop anzeigen
E Explorer öffnen
F Dateisuche starten
H Charm “Teilen” öffnen
I Charm “Einstellungen” öffnen
J Fokus wechseln bei Anzeige zweier Apps nebeneinander
K Charm “Geräte” öffnen
L Computer sperren
M Alle Fenster/Apps minimieren
O Bildschirmausrichtung sperren
P Projektor Optionen
Q App-Suche starten
R Ausführen
T Durch an Taskleiste angeheftete Programme blättern
U Center für erleichterte Bedienung öffnen
V Durch Benachrichtigungen blättern (Rückwärts mit +Shift)
W Suche in Einstellungen starten

By | 14. Februar 2013|Software|

Server-Backups / Server-Images mit DRIVESNAPSHOT

Zur Sicherung von Serverdaten empfiehlt sich immer eine Software, mit der man auch geöffnete Dateien sichern kann. Davon gibt es einige sehr gute Lösungen, die auch ihren Preis haben. Eine der empfehlenswertesten und von team@work stets und weiterhin favorisierte Lösung ist sicher Acronis Backup & Recovery (ABR). ABR hat eine Vielzahl sinnvoller Funktionen um von Verzeichnissen, Partitionen oder gesamten Festplatten regelmäßige Images als Backup zu erzeugen. Wir möchten aber an dieser Stelle eine einfache, schnelle, preiswerte und leistungsstarke Alternative zeigen. Auf www.drivesnapshot.de findet man eine Lösung, um manuelle Images von Festplatten zu erzeugen. Die Software ist 250kb groß und passt damit auf eine Diskette. Diesen Spruch haben wir lange nicht mehr gehört, geschweige denn selber gesagt/geschrieben, aber für eine Software war es lange das Maß aller Dinge schlank zu bleiben und trotzdem immer leistungsstärker zu werden. Zurück zum Thema. Im Download-Bereich auf der Website findet man das kleine Programm zum Download oder man installiert sich die Software auf dem PC/Server. Eine 30-Tage-Testversion mit vollem Funktionsumfang kann in Ruhe inspiziert werden. So wie es bei allen Softwarelösungen sein sollte, installiert sich das Programm nur im Programme-Ordner, keine weiteren Dateien werden angelegt, daher kann die Software auch mal eben von Diskette, oder wie man es heute macht, vom USB-Stick gestartet werden. Die wichtigsten Informationen zu der Software sind folgende:

Drivesnapshot kann …

… ein gesamtes Laufwerk in ein Imagefile sichern. Dabei spielt es keine Rolle, ob auf dem Rechner Dateien geöffnet sind, oder im Moment der Datensicherung bearbeitet werden.

… Backup-Dateien mit einer Restore-Funktion vollständig oder teilweise wieder herstellen.

… ein Backup als Laufwerk mounten, so dass man mit einem Windows-Explorer auf einzelne Dateien zugreifen kann.

… mal eben in einer grafischen Oberfläche manuell ausgeführt werden, bietet aber ebenso alle Funktionen aus der Kommandozeile. Damit ist es möglich mit der Funktion „Geplante Tasks“ (ältere Windows-Versionen) oder mit der „Aufgabenplanung“ (neuere Windows-Versionen) vollständig automatische Backups anzulegen. Alle Optionen und Parameter findet man ebenso auf der Website unter dem Menüpunkt „Kommandozeile“.

… nicht nur durch eine immense Funktionsvielfalt überzeugen, es ist mit 89,- EUR brutto (Lizenz per E-Mail) oder 99,- EUR brutto (Versand einer CD) als Serverversion unschlagbar preiswert.

… in VM-Umgebungen, in der man andere Backup-Lösungen häufig nach Anzahl der VMs oder Anzahl der CPUs lizenzieren muss, die kostengünstigere Variante sein.

… aus einem Image direkt beim Bootvorgang eine Festplatte wiederherstellen. Damit ist Drivesnapshot perfekt geeignet um ältere PCs direkt in eine virtuelle Maschine zu überführen.

By | 18. Dezember 2012|Sicherheit, Software|

Hilfe, mein Computer ist von Viren befallen !!!

Mit allerlei Tricks versuchen Cyberkriminelle unsere Computer mit Viren zu infizieren. Mit Virus ist an dieser Stelle jede Art von Schadsoftware gemeint, die auf unseren Computern installiert wird. Wir betrachten an dieser Stelle nur zwei Arten:

1. Viren, die sich heimlich einnisten um unseren Computer auszuspähen und Daten zu sammeln, um diese zu verschicken. Das Ziel ist das Ausspionieren unserer Identität, um damit an verschiedenen Stellen Schaden anzurichten. Ein Beispiel wäre: Durch das Ausspionieren unserer E-Mail-Kontakte ist es Cyberkriminellen möglich sehr authentische E-Mails an unsere Kontakte zu senden, diese in unserem Namen um finanzielle Unterstützung zu bitten, und dem Geld unserer gutgläubigen Freunde abzutauchen.

2. Viren, die sich sichtbar einnisten, unseren Computer sperren und anbieten, nach Zahlung eines Geldbetrages diesen wieder zu entsperren. Aktuell wird das durch Erwerb einer UCash-Card und Übermitteln der Kartennummer durchgeführt. Die Cyberkriminellen kommen so an den Betrag, der Computer bleibt weiterhin gesperrt.

In beiden und anderen Fällen ist unser Computer soweit kompromittiert, dass unser Virenschutz, soweit vorhanden, keine Dienste mehr leistet. Warum kann der Schutz überwunden werden? Auch die Antivirenhersteller müssen von neuen Angriffsmethoden erst einmal erfahren, um einen Schutz zu entwickeln, der dann auf unsere Computer übertragen wird. Bis dahin sind wir ungeschützt.

Ab jetzt hilft häufig nur ein Weg: Wir müssen den Computer von einer Antiviren-Boot-CD starten um die Viren zu entfernen. Hier eine Anleitung:

1. Auf einem anderen Computer laden wir uns ein ISO eines Herstellers. Mit Begriffen wie „kaspersky rescue“ und „bitdefender rescue“ gelangen wir an die Download-Dateien der Hersteller. Wir posten hier keine Links, das sich diese ändern können.

2. Wir benötigen ein Programm zum Brennen einer ISO-Datei auf eine CD. Ein Beispiel ist das Programm „ImgBurn“, einfach Google nach „imgburn“ befragen. Es gibt weitere verschiedene Lösungen. Ein solches Programm muss auf dem anderen Computer installiert werden.

3. Nach Start des Programmes „imgBurn“ haben wir verschiedene Funktionen zur Auswahl. Eine Funktion heisst dann immer „ISO to Disc“, hier „Write image file to disc“. Das Programm fragt nach der ISO-Datei und dem Ziellaufwerk, und brennt im Anschluss eine bootfähige CD.

4. Nun starten wir den virenbefallenen Computer mit der erstellten CD. Der Computer benötigt einen Internetzugang. Dieser wird beim Booten erkannt, und im ersten Schritt lädt die Antiviren-CD die aktuellsten Updates aus dem Internet.

5. Jetzt startet die eigentliche Antivirensoftware, teilweise automatisch, teilweise manuell müssen wir einen Vollscan ausführen. Nach dem Auffinden der Viren gibt es ggf. die Frage: Löschen oder Desinfizieren, wir führen die Empfehlung des Herstellers aus.

Sollte die Aktion erfolgreich aussehen, nehmen wir die Boot-CD aus dem Laufwerk uns starten den Computer wie gewohnt. In den meisten Fällen ist der Computer wie vor dem Virenbefall.

Empfehlung: Idealerweise lädt man sich zwei oder mehr ISO-Dateien verschiedener Hersteller und bootet von allen erzeugten CDs einmal. Damit gehen wir auch Nummer sicher.

By | 14. November 2012|Sicherheit|
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