Cloud – IT aus der Wolke

Zuerst müssen wir mal kurz definieren. „cloud“ steht hier für cloud computing und das meint z.B. das Speichern von Daten in einem Rechenzentraum (Filehosting), damit alle Mitarbeiter einen entsprechend schnellen und komfortablen Zugriff auf die Daten haben sowie dass alle Hardware für das Speichern der Daten nicht im Büro oder Unternehmen steht, sondern an einem entfernten Ort.

Mietet man das Paket komplett, dann muss man Hardware weder kaufen noch im Störungsfall reparieren oder ersetzen. Nachteil ist, dass man nie genau weiß, wer am Ende Zugriff auf die Daten hat oder sich Zugriff zu diesen Daten verschafft. Die private cloud ist eine Art sichere Cloud, wenn man z.B. den Server mit den Daten selbst beschafft und man damit die ausschließliche Hoheit über die Daten behält. Steht dieser Server dann im eigenen Firmennetzwerk, dann ist er von außen trotzdem hochverfügbar und von innen hochperformant ansteuerbar.

Das ist nur ein Beispiel, es beschreibt die Situation eben nicht Dropbox zu benutzen, um Dateien mit den Kollegen und Geschäftspartnern auszutauschen, sondern z.B. ownCloud. Bei den E-Mails hieße es nicht Googlemail zu benutzen, nicht mal Outlook.com, sondern einen eigenen Mailserver in die Cloud zu stellen, und so geht es weiter mit Kalendern, Kontakten, etc. Man könnte die Vorteile einer private cloud auch in sieben Thesen packen.

  1. Bei vielen Public Cloud Anbietern ist die Frage der Eigentumsrechte so geregelt oder beschrieben, dass die Daten im schlimmsten Fall nach dem Hochladen dem Anbieter gehören.
  2. Unabhängig von den Eigentumsrechten haben auf einer Public Cloud auch immer Dritte Zugriff auf die Daten. Dazu gehören dann auch Regierungen.
  3. Liegen Daten außerhalb des Unternehmens, ist es fast unmöglich die gesetzlichen Anforderungen für Datenspeicherung einzuhalten, geschweige denn die Anforderungen der eigenen Kunden.
  4. Kriminelle verschaffen sich häufiger Zugang zu öffentlich abgelegten Daten als zu Daten, die hinter individuellen Sicherheitssystemen liegen.
  5. Steht der Server zwar im Internet, aber eben im eigenen Rechenzentrum, haben Mitarbeiter, die innerhalb des Unternehmens arbeiten Zugriff via LAN.